Technologische Arbeitsschritte des SANIPOR®-Verfahrens

Die zu reparierende Haltung wird abgesperrt und gereinigt. Die Videoinspektion und eine Wasserdruckprobe geben Aufschluss über den Grad des Schadens. Mit Hilfe von Tankfahrzeugen erfolgt das Fluten mit Wasser bzw. mit den beiden Systemkomponenten.







In das gereinigte, abgeschottete Hauptrohr samt Schächten und Seitenanschlüssen wird die flüssige Systemkomponente S1 gefüllt.



Mit Hilfe des hydrostatischen Druckes (Auffüllung bis Schacht-Oberkante) gelangt die Lösung durch die undichten Stellen in das umgebende Erdreich. Nach einer ca. 1-stündigen Verweildauer wird S1 abgesaugt. Um die Leckstellen ist die Leitungszone nachhaltig durchnäßt.



Die zweite Komponente S2 wird nachgefüllt. Diese dringt ebenfalls nach Außen. Im Erdreich verbindet sich die Komponente S2 mit S1 und dem Umgebungsmaterial zu einem wasserdichten, sandsteinähnlichen Konglomerat.



Nach ca. einer Stunde wird die Komponente S2 abgesaugt, der Kanal ausgespült und dann wieder ans Netz angeschlossen.

Anmerkung: Die Einwirkungszeiten und Injektionsmengen können sich je nach Baustelle ändern.

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